Fakten und Statistiken

  • Studien zufolge sind in Deutschland zwischen 1% und 4% der Gesamtbevölkerung im Alter über 40 Jahre von Stuhlinkontinenz betroffen. Unter Verstopfung leiden zwischen 3% und 15% der Bevölkerung.1
  • Im Jahr 2001 kam eine englische Studie über die Häufigkeit (Prävalenz) von Stuhlinkontinenz bei Erwachsenen über 40 Jahren zu folgendem Ergebnis:
    "Aus einer Gesamtstichprobe von 10.116 Antworten berichteten 1,4% der Befragten von erheblicher Stuhlinkontinenz und 0,7% von erheblicher Stuhlinkontinenz mit Darmsymptomen, welche die Lebensqualität beeinträchtigten. Erhebliche Stuhlinkontinenz war in signifikantem Ausmaß mit einer bedeutenden Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden." 2
  • Ca. 24% der älteren Menschen von Harninkontinenz betroffen. Ältere Menschen in institutionellen Pflegeeinrichtungen sind zu 30-60% von Harninkontinenz und zu 25% von Stuhlinkontinenz betroffen.13

Interne Links

Literaturnachweise

  1. www.kontinenz-gesellschaft.de.
  2. Perry, S. et al. Prevalence of faecal incontinence in adults aged 40 years or more living in the community. Gut 2002; 50: 480-484. http://gut.bmj.com/cgi/content/full/50/4/480. (Abstract available. Artikel geöffnet 17.01.2006)
  3. Royal College of Physicians. Inadequate and Incomplete? Continence Care in the UK. Press realease 23.11.2005. Geöffnet am 10.10.2006.
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In 1998 stellte die WHO fest, dass Inkontinenz ein größtenteils vermeidbares und behandelbares Krankheitsbild ist, und „sicherlich keine unausweichliche Konsequenz des Alterns“.

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